Datenschutzerklärung
Hier erfährst du, welche personenbezogenen Daten kidda verarbeitet, zu welchen Zwecken dies geschieht und welche Rechte du hast. Diese Informationen gelten für die Website, die Registrierung, persönliche Zugänge, die Vertragsabwicklung und den Betrieb der Anwendung.
Geltungsbereich
Die folgenden Angaben gelten für den gesamten Organisationsbetrieb einschließlich einer kostenlosen Demo.
1 Verantwortlicher und Datenschutzkontakt
DS81 – Manufaktur für digitale Systeme
Inhaber: Daniel Schuboth
Frankenhainer Weg 25
34613 Schwalmstadt
Deutschland
E-Mail für Kontakt und Datenschutz: kontakt@kidda.express
Telefon: 06691 9799040 (Anrufbeantworter)
Für unsere Website, die eigenen Vertrags- und Rechnungsangelegenheiten, die Verwaltung des persönlichen Plattformzugangs und den notwendigen Schutz der Plattform ist DS81 verantwortlich.
Über die Verarbeitung im Organisationsbereich entscheidet grundsätzlich der jeweilige Kita-Träger. Das betrifft unter anderem Angaben zu Kindern, Eltern und Beschäftigten, Abholung, Dienstplanung, Anwesenheit, Abwesenheiten und Nachrichten. DS81 verarbeitet diese Daten im Auftrag des Trägers auf Grundlage des Vertrags zur Auftragsverarbeitung. Fachliche Protokolle innerhalb einer Organisation gehören zu diesem Auftrag; sie werden nicht allein durch ihre Bezeichnung als Sicherheitsdaten zu eigenen Daten von DS81.
Die Datenschutzinformationen des Trägers ergänzen diese Erklärung. Sie nennen insbesondere seine Rechtsgrundlagen, Empfänger und die Zwecke der Betreuung beziehungsweise des Beschäftigungsverhältnisses. Du erhältst sie bei deiner Einrichtung oder Trägerverwaltung. Für kirchliche Träger können zusätzlich beziehungsweise vorrangig die einschlägigen kirchlichen Datenschutzvorschriften gelten.
2 Besuch der Website
Beim Aufruf unserer Seiten verarbeitet der Server die für die Übertragung erforderlichen Verbindungsdaten. Das eigene Zugriffsprotokoll von kidda enthält Zeitpunkt, IP-Adresse, Host, HTTP-Methode, Pfad ohne Abfrageparameter, Antwortstatus, Antwortgröße und technische Antwortzeiten. Browserkennung und zuvor besuchte Seite werden in diesem Zugriffsprotokoll nicht gespeichert. Die Daten dienen der Auslieferung, Fehleranalyse und Abwehr von Angriffen.
Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 Buchst. f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse besteht im sicheren, funktionsfähigen Betrieb. Die getrennten Zugriffs- und Anwendungsprotokolle werden nach 14 Tagen bereinigt. Ein für einen konkreten Vorfall erforderlicher Auszug kann gesondert, zweckgebunden und nur für die Dauer seiner Bearbeitung und erforderlichen Nachweisführung gesichert werden.
Die öffentlichen Inhaltsseiten setzen keine eigenen Sitzungscookies. Schriften, Logos und Anwendungsskripte werden von unseren eigenen Hosts ausgeliefert. Analyse- und Werbetracker, externe Videoeinbettungen und Social-Media-Plugins sind in diesem Angebot nicht eingebunden.
Ein Link auf eine fremde Seite lädt deren Angebot erst, wenn du ihn aufrufst. Ab diesem Zeitpunkt gelten auch die Datenschutzinformationen des dortigen Anbieters.
Suchanfragen werden für die angeforderte Suche an den kidda-Server übertragen; ein fachlicher Suchverlauf wird dabei nicht angelegt. Bei technischen Serverfehlern kann das gesonderte Webserver-Fehlerprotokoll auch die angefragte Adresse mit Suchparametern enthalten. Für technische Protokolle gelten die Zwecke und Aufbewahrungsregeln aus Abschnitt 10.
3 Registrierung und persönlicher Zugang
Bei der Registrierung verarbeiten wir E-Mail-Adresse, Namen, Passwort als geschützten Prüfwert, Trägername und die für die Einrichtung gewählten Organisations- und Einrichtungsangaben, einschließlich des Bundeslandes. Zur Bestätigung des Postfachs senden wir einen zeitlich begrenzten Code. Gespeichert werden außerdem die angenommenen Fassungen der Nutzungsbedingungen und des Auftragsverarbeitungsvertrags sowie Zeitpunkte und erforderliche Nachweisangaben. Die Kenntnisnahme der Datenschutzerklärung ist keine allgemeine Einwilligung in weitere Verarbeitungen.
Bei einer Einladung stammen E-Mail-Adresse und die vorgesehenen Rollen- beziehungsweise Kinderzuordnungen zunächst von der einladenden Trägerverwaltung oder einer anderen dazu berechtigten Person. Diese kann auch Mitarbeitende ohne eigenes Konto erfassen. Personenbezogene Organisationsangaben verarbeitet DS81 dabei im Auftrag des Trägers. Bei der Annahme werden die Angaben für den persönlichen Zugang ergänzt oder mit einem vorhandenen Zugang verbunden.
Ein persönlicher Zugang kann mehreren Trägern zugeordnet sein. Deine Rechte werden für jeden Träger und jede Einrichtung gesondert geprüft. Die Familienansicht kann dir die eigenen Kinder aus deinen berechtigten Zuordnungen zusammen anzeigen. Andere Träger erhalten dadurch keinen allgemeinen Zugriff auf deine weiteren Mitgliedschaften.
Für Anmeldung und Kontoschutz verarbeiten wir unter anderem Kontokennung, E-Mail-Adresse, Zeitpunkte, Sitzungs- beziehungsweise Tokenangaben sowie erforderliche technische Sicherheitsdaten. Passwörter werden nicht im Klartext gespeichert. Bei aktivierter Zwei-Faktor-Anmeldung kommen ein geschütztes Authenticator-Geheimnis und Wiederherstellungscodes als geschützte Prüfwerte hinzu. Die Authenticator-App wählst du selbst; kidda übermittelt dafür keine Kontodaten an deren Hersteller. Ein von dir unabhängig gewählter Synchronisierungsdienst unterliegt den Regeln des jeweiligen Anbieters.
Für natürliche Personen als eigene Vertragspartner gilt Art. 6 Abs. 1 Buchst. b DSGVO. Für Plattformzugänge von Vertretern und eingeladenen Personen sowie erforderliche Sicherheitsnachweise gilt Art. 6 Abs. 1 Buchst. f DSGVO; unser Interesse ist die verlässliche Zusammenarbeit mit dem Träger und der Schutz berechtigter Zugänge. Gesetzlich erforderliche Nachweise beruhen auf Art. 6 Abs. 1 Buchst. c DSGVO. Für die Verarbeitung fachlicher Organisationsangaben bestimmt der Träger die jeweils passende Rechtsgrundlage.
Ohne die erforderlichen Konto- und Kontaktangaben können wir den gewünschten Zugang nicht bereitstellen. Freiwillige Angaben sind für dessen bloße Einrichtung nicht erforderlich. Der Träger entscheidet, welche zusätzlichen Organisationsdaten er rechtmäßig benötigt; beispielsweise ist das Geburtsdatum eines Kindes in kidda technisch optional.
Unter „Profil und Konto → Konto löschen“ und über https://app.kidda.express/konto/loeschen kannst du die Löschung deines Zugangs einleiten. Der Ablauf prüft deine Identität und die erforderliche Beendigung deiner Zuordnungen. Bei alleiniger Verantwortung für einen Träger ist zunächst eine Übergabe oder der geordnete Organisationsabschluss erforderlich. Erforderlich verbleibende betriebliche Unterlagen und Aufbewahrungssperren folgen den Zwecken und Fristen aus den Abschnitten 10 und 11.
Technische Störungsdiagnose
Tritt in der angemeldeten Kunden- oder Betreiberanwendung eine technische Störung auf, übermittelt die Anwendung die zur Eingrenzung erforderlichen Fehlerangaben an unsere eigenen Server. Dazu gehören Fehlerart und gekürzte Fehlermeldung, ein begrenzter technischer Ablauf der Fehlerstelle, der betroffene Seitenpfad ohne Abfrageparameter oder Fragment sowie gegebenenfalls die betroffene Anwendungskomponente und eine technische Anfragereferenz. Serverseitig ergänzen wir Zeitpunkt, eingesetzte Anwendungsversion und den für den Vorfall erforderlichen technischen Zusammenhang. Auch fehlgeschlagene Servervorgänge und auffällige technische Betriebszustände werden mit begrenztem Fehlerkontext erfasst.
Die Erfassung dient dazu, eine ausgefallene oder fehlerhafte Funktion zu erkennen, ihre Ursache einzugrenzen und den angeforderten Dienst wiederherzustellen. Fehler, die ausschließlich bei der Ausführung im Browser entstehen, sind in Serverprotokollen allein nicht erkennbar; Fehlerart und Fehlerstelle werden deshalb unmittelbar beim Auftreten verarbeitet. Wir beschränken diesen Gerätezugriff auf die dafür unbedingt erforderlichen Angaben und stützen ihn auf § 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG. Diese Ausnahme ist keine allgemeine Freigabe für Nutzungsanalysen. Für eigene personenbezogene technische Betriebs- und Sicherheitsdaten beruht die weitere Verarbeitung auf Art. 6 Abs. 1 Buchst. f DSGVO; unser berechtigtes Interesse ist die Verfügbarkeit, Sicherheit und Wiederherstellung der ausdrücklich genutzten Funktionen. Soweit Organisationsdaten im Rahmen der Fehlerbehebung betroffen sind, bleiben sie dem Auftrag des Trägers und dessen Rechtsgrundlagen zugeordnet.
Die Störungsdiagnose liest keine Formularfelder, Nachrichtenverläufe oder Seiteninhalte zur Verhaltensauswertung aus. Sie erstellt keine Bildschirmaufnahmen, Sitzungswiedergaben, Klickverläufe, Werbe- oder Nutzungsprofile. Dafür werden keine zusätzlichen Cookies und keine dauerhafte Gerätekennung angelegt. Wiederholungen werden im Arbeitsspeicher begrenzt und serverseitig zusammengefasst. Erkennbare Zugangsdaten, Tokens, E-Mail-Adressen und URL-Abfrageparameter werden aus den übermittelten Fehlertexten nach technischen Regeln entfernt oder maskiert. Fehlermeldungen können dennoch unbeabsichtigt personenbezogene Angaben enthalten; die Bereinigung ist keine Zusage vollständiger Anonymität.
Die ergänzenden Fehlerdetails und ihr begrenzter Verlauf werden verschlüsselt gespeichert und sind nur für entsprechend berechtigte Betreiberpersonen zugänglich. E-Mail-Alarme enthalten die Einordnung und einen Verweis auf den geschützten Vorfall, keine vollständigen Fehlertexte oder technischen Ablaufspuren. Die Verarbeitung erfolgt über die in Abschnitt 7 beschriebenen eigenen Betriebs- und Versandwege; ein externer Browser-Analysedienst wird dafür nicht eingebunden.
Jede gespeicherte Detailaufnahme läuft unabhängig davon aus, ob der Vorfall noch offen ist oder erneut auftritt. Nach 55 Tagen wird sie nicht mehr über die Anwendung bereitgestellt und bei der täglichen Bereinigung entfernt, spätestens innerhalb von acht Wochen. Der Verlauf umfasst höchstens zehn Aufnahmen innerhalb dieser Frist. Der zusammengefasste Vorfall mit Fehlercode, Status, Häufigkeit, Zeitpunkten und technischer Referenz bleibt zur Nachverfolgung der Störungsbearbeitung grundsätzlich bis zwölf Monate nach seiner Behebung gespeichert; dadurch verlängert sich die Frist der Fehlerdetails nicht. Für abgeschottete Sicherungskopien gelten gesondert die Auslauffristen und Wiederherstellungsregeln aus Abschnitt 11.
4 Daten im Auftrag des Trägers
Der konkrete Umfang richtet sich nach den bereitgestellten Funktionen, Eingaben und Berechtigungen. Im Auftrag werden insbesondere folgende Daten verarbeitet:
- Beschäftigte und weitere Teammitglieder: Namen, berufliche und freigegebene private Kontaktangaben, Personalnummern, Einrichtungszuordnungen, Rollen, Beschäftigungsart, Arbeitsumfang, Qualifikations- und Nachweisangaben, Dienstpläne, Arbeits- und Anwesenheitszeiten, Urlaub, Abwesenheiten, Zeitkonten und für berechtigte Zwecke erstellte Exporte.
- Kinder: Namen, freiwillig eingetragenes Geburtsdatum, Aufnahme und Austritt, Einrichtung und Gruppe, Anwesenheit und Abwesenheiten sowie erforderliche, für das Team bestimmte Hinweise.
- Eltern und Sorgeberechtigte: Namen, Kontakt- und Kontodaten, Zuordnung zu den eigenen Kindern, Angaben zur Sorge- und Abholberechtigung, eigene Mitteilungen, Rückmeldungen und Abwesenheitsmeldungen.
- Abholberechtigte und Notfallkontakte: die vom Träger oder einer berechtigten Person eingegebenen Namen, Kontaktangaben, Beziehungen und zeitlichen Berechtigungen.
- Kommunikation und Organisation: Nachrichten, Aushänge, Dateien und Bilder, Reaktionen, gegebenenfalls Lesebestätigungen, Termine, Kalenderabonnements, Umfragen, Rückmeldungen, gespeicherte Gruppenbetreuungs- und Belegungsplanung, Essensplanung und deren erforderliche Personenbezüge.
- Fachliche Nachweise: Verfasser, Zeitpunkte, Änderungen, Freigaben und protokollierte Zugriffe, soweit sie zur Durchführung und Absicherung der jeweiligen Organisationsfunktion erforderlich sind.
Krankmeldungen von Kindern oder Beschäftigten können bereits ohne Diagnose Gesundheitsdaten sein. Auch bestimmte Freitexte, Nachweise oder Angaben zur Ernährung können besondere Kategorien personenbezogener Daten enthalten. Der Träger muss dafür neben einer Rechtsgrundlage nach Art. 6 DSGVO eine einschlägige Ausnahme nach Art. 9 Abs. 2 DSGVO und gegebenenfalls die anwendbaren nationalen beziehungsweise kirchlichen Vorschriften prüfen. Bei Beschäftigten kommt insbesondere der Beschäftigtendatenschutz hinzu. Ein Nutzungsvertrag oder eine Bestätigung dieser Erklärung ersetzt diese Prüfung nicht.
Gesundheitsangaben werden in den vorgesehenen Funktionen auf berechtigte Personenkreise begrenzt. Für eine Krankmeldung ist regelmäßig keine Diagnose erforderlich. Bitte stelle sensible Angaben nicht in offene Gruppen, gewöhnliche Aushänge oder Supportanfragen ein. Andere Eltern erhalten keinen allgemeinen Zugriff auf Krankmeldungen, Personalakten oder Dienstpläne.
Ein Träger kann die Sichtbarkeit von Verzeichniseinträgen, Lesebestätigungen, Planungsrechten und weiteren Funktionen im vorgesehenen Rahmen steuern. Eine Anzeige im Kita-Gebäude und ein an eine Kalender-App übergebenes Abonnement machen die ausgewählten Informationen auf dem betreffenden Gerät beziehungsweise in dieser App sichtbar. Der Träger beziehungsweise die abonnierende Person muss den Empfängerkreis und die Aufbewahrung dort beachten. Kalendertokens und Anzeigetokens sind wie Zugangsdaten zu schützen und bei Bedarf zu widerrufen.
Die Übertragung zu unseren Servern ist verschlüsselt. Nachrichten werden auf dem Server zur Bereitstellung verarbeitet und sind nicht Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Berechtigte Personen des Trägers erhalten den durch ihre Rolle bestimmten Zugriff. Erforderliche Administration, Fehlerbehebung und Unterstützung durch DS81 erfolgen im Rahmen des Auftrags und mit begrenzten Berechtigungen.
Berechtigte Personen des Trägers können im Datenexportbereich den vollständigen noch gespeicherten Organisationsbestand innerhalb ihrer aktuellen Fach- und Exportrechte selbst anfordern. Das Paket enthält strukturierte JSON- und CSV-Daten, notwendige Beziehungen und berechtigte Originaldateien; bewusste Filter erzeugen Teilpakete. Gesundheitsdaten und Personaldetails benötigen die jeweils erforderlichen Fachrechte. Die Rechte werden beim Erstellen und erneut beim Download geprüft. Direktgespräche sind aus dem Organisationspaket ausgenommen; ein persönlicher Nachrichtenexport bleibt auf die hierfür berechtigten Inhalte begrenzt. Für technische Unvollständigkeit und gesondert zu prüfende rechtmäßige Herausgaben steht ergänzend der geschützte Supportweg zur Verfügung. Heruntergeladene Kopien muss der Empfänger selbst entsprechend ihrem Zweck und seinen Pflichten schützen und löschen.
Ausgewählte Bilder, Dateien und Sprachaufnahmen
Eine im Chat ausgewählte Datei oder Sprachaufnahme wird zunächst auf dem Gerät für deinen Entwurf vorbereitet. Beim Senden oder beim späteren Übertragen einer von dir gesendeten Nachricht aus der Warteschlange werden die Inhalte an den kidda-Server übermittelt und den berechtigten Empfängern bereitgestellt. Die Pegelanzeige während der Aufnahme wird lokal berechnet. Kamera, Fotoauswahl und Mikrofon werden für die von dir aufgerufene Funktion und nach den jeweiligen Gerätefreigaben verwendet. Supportanhänge werden abweichend vom Chat bereits beim Hinzufügen zur Anfrage hochgeladen.
Für Chat-Sprachaufnahmen gelten die fachlichen Aufbewahrungsregeln des Trägers und erforderliche Aufbewahrungssperren. Die 30-Tage-Höchstfrist für telefonische Nachrichten am Anrufbeantworter aus Abschnitt 6 gilt dafür nicht automatisch. Die verschlüsselte Übertragung ist keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung des Chats.
5 Verträge und Abrechnung
Für eine kostenpflichtige Buchung verarbeiten wir Träger- und Rechnungsdaten, Ansprechpartner, Rechnungs-E-Mail, gebuchte Größe, Preis, Laufzeit, angenommene Vertragsfassungen und den Zahlungsstatus. Für eine SEPA-Lastschrift kommen Kontoinhaber, IBAN, Mandat, Mandatsreferenz und die erforderlichen Einzugsangaben hinzu. Die kostenlose Demo benötigt keine Bankdaten und löst keine Zahlungspflicht aus.
Die Preisgröße wird aus der Zahl der aktiven Mitarbeitenden und der aufgenommenen Kinder des Trägers berechnet; Hortkinder zählen nach der vereinbarten Regel zur Hälfte. Es werden dafür keine Diagnosen, Nachrichteninhalte oder persönlichen Leistungsbewertungen ausgewertet. Eine Änderung der Buchung setzt eine ausdrückliche Bestätigung oder eine zuvor ausdrücklich gewählte automatische Größenanpassung im vereinbarten Rahmen voraus.
Das eigene DS81-Abrechnungssystem verarbeitet die für Vertrag, Rechnung und Zahlung erforderlichen Daten. Es gehört zum selben Betreiber und ist kein weiterer eigenständiger Vertragspartner. Für Buchführung und Zahlungsabgleich können erforderliche Unterlagen an den Steuerberater, für Lastschriften an die beteiligten Banken weitergegeben werden. Im bestehenden DS81-Zahlungsablauf ist die Deutsche Bank AG die einziehende Bank. Gesetzlich vorgeschriebene Offenlegungen an Behörden bleiben möglich.
Für natürliche Personen als Vertragspartner gilt Art. 6 Abs. 1 Buchst. b DSGVO. Für Ansprechpartner des Trägers gilt Art. 6 Abs. 1 Buchst. f DSGVO; unser Interesse ist die ordnungsgemäße Vertragsabwicklung. Gesetzliche Rechnungs-, Steuer- und sonstige Aufbewahrungspflichten beruhen auf Art. 6 Abs. 1 Buchst. c DSGVO.
6 Kontakt und Support
Wenn du uns kontaktierst, verarbeiten wir deine Kontaktangaben, den Inhalt und die für die Bearbeitung erforderlichen Zuordnungsdaten. Eine Supportanfrage in der Anwendung enthält insbesondere Betreff, Nachrichtenverlauf, Verfasser, Trägerzuordnung, Zeitpunkte, gegebenenfalls Anhänge und den Bearbeitungsstatus. Der Zugang zum Verlauf richtet sich nach den dafür vergebenen Rechten; berechtigte Betreiberpersonen bearbeiten die Anfrage im geschützten Betreiberbereich.
Bei einem eigenen Vertrag oder dessen Anbahnung gilt Art. 6 Abs. 1 Buchst. b DSGVO. Für allgemeine Anfragen und Ansprechpartner einer Organisation gilt Art. 6 Abs. 1 Buchst. f DSGVO; unser Interesse ist die Bearbeitung des Anliegens und die Kommunikation mit der Organisation. Soweit wir auf Weisung Fehler in Organisationsdaten untersuchen, bleibt deren Verarbeitung dem Auftrag zugeordnet.
Bei einer telefonischen Nachricht verarbeiten wir die von dir hinterlassenen Angaben. Unsere Rufnummer wird über Gamma Placetel GmbH, Lothringer Straße 56, 50677 Köln, bereitgestellt. Verbindungsdaten dienen der Zuordnung von Anrufen und erforderlichen Rückrufen. Sprachnachrichten nimmt grundsätzlich unser eigener Anrufbeantworter auf; ist er nicht erreichbar, kann die Ersatzmailbox von Placetel die Nachricht annehmen. Sprachnachrichten werden nach Bearbeitung, spätestens nach 30 Tagen gelöscht. Erforderliche Vorgangsunterlagen werden getrennt behandelt.
Für Kündigungen und Widerrufe verarbeiten wir Name, Zuordnungsangaben zum Vertrag, Kontaktadresse, Erklärung, Eingangszeit und Bearbeitungsstand. Ein öffentlicher Erklärungsweg erfordert keine Anmeldung. Die Angaben dienen der Zuordnung, Durchführung und dem Nachweis; gesetzlich vorgeschriebene Bestätigungen beruhen auf Art. 6 Abs. 1 Buchst. c DSGVO.
Bitte sende keine Passwörter, Wiederherstellungscodes, vollständigen medizinischen Befunde oder sachfremden personenbezogenen Daten anderer Personen. Für eine Fehleranalyse stimmen wir erforderliche sichere Übermittlungswege mit dir ab.
Vertrauliche Meldungen zu Nachrichten oder Personen werden ausschließlich von berechtigten Personen des kidda-Betreibersupports geprüft. Dafür verarbeiten wir deine Konto- und Organisationszuordnung, die von dir gewählte Person beziehungsweise Nachricht, den vorab gezeigten Textausschnitt, deinen Meldegrund und deine Erläuterung sowie Zeitpunkte und Bearbeitungsstatus. Ein vollständiger Chatverlauf und die Anhänge der gemeldeten Nachricht werden nicht automatisch übermittelt. Der vertrauliche Vorgang ist in der Anwendung nur für dich und den Betreibersupport zugänglich; andere Organisationsmitglieder einschließlich Inhaber und Leitung sehen ihn auch nicht im Organisationsexport.
Für persönliche Kontaktblockierungen speichern wir deine Entscheidung und die betroffenen Kontozuordnungen innerhalb der Organisation auf dem kidda-Server. So wird die Einstellung auf allen Geräten deines Kontos berücksichtigt. Sie verändert weder deine Gruppenmitgliedschaften noch den Empfang von Notfallalarmen. Die Entscheidung kannst du in „Profil und Konto → Blockierte Kontakte“ aufheben.
Die Verarbeitung dient der Bearbeitung deiner Meldung, der Verhinderung missbräuchlicher Kontakte und der Sicherheit der Anwendung. Dafür stützen wir uns auf Art. 6 Abs. 1 Buchst. f DSGVO; unser Interesse ist der Schutz der betroffenen Personen und ein sicherer Betrieb. Für die Vorgänge gelten die bestehenden Lösch- und Aufbewahrungsregeln des Supports. Bitte übermittle nur Angaben, die für die Prüfung deines Anliegens erforderlich sind.
7 Hosting und weitere Empfänger
Hosting und Sicherungen
Unsere selbst administrierten Anwendungs-, Mail- und Sicherungsserver werden bei Hetzner Online GmbH, Industriestr. 25, 91710 Gunzenhausen, Deutschland, in Falkenstein betrieben. Hetzner stellt die Infrastruktur bereit und ist für diesen Umfang als Auftragsverarbeiter beziehungsweise Unterauftragsverarbeiter eingebunden. Die abgeschlossenen Vertragsgrundlagen verpflichten den Anbieter zum Datenschutz.
Die Sicherungsarchive werden vor der Übertragung verschlüsselt. Der zweite Server ist ein eigenes Sicherungsziel, steht aber ebenfalls in Falkenstein. Dadurch besteht keine geografische Trennung in zwei verschiedene Regionen. Eine vollständige Verschlüsselung der laufenden Serverdatenträger oder eine eigene ISO-Zertifizierung von kidda wird nicht zugesagt.
Versand erforderlicher E-Mails
Erforderliche E-Mails werden über Amazon Web Services EMEA SARL, 38 Avenue John F. Kennedy, L-1855 Luxemburg, mit Amazon SES in Frankfurt, Deutschland, versendet. Dabei verarbeitet der Dienst Empfängeradresse, Absender, Betreff, Nachrichtentext und die zur Zustellung erforderlichen technischen Angaben. Funktionsbenachrichtigungen enthalten Hinweise und einen Zugang zum geschützten Vorgang, keine vollständigen Chattexte oder medizinischen Nachweise. Rechnungen und andere ausdrücklich bereitzustellende Vertragsunterlagen können als Anhang versendet werden.
Wir nutzen die Versandregion Frankfurt. Ein Zugriff durch die US-Konzerngesellschaft Amazon Web Services, Inc., etwa im Support oder aufgrund behördlicher Anordnungen, lässt sich durch einen europäischen Serverstandort allein nicht ausschließen. Für notwendige Drittlandübermittlungen gelten die anwendbaren Garantien nach Kapitel V DSGVO. Das AWS Data Processing Addendum enthält EU-Standardvertragsklauseln nach Beschluss (EU) 2021/914. Soweit Empfänger und Datenart vom Zertifizierungsumfang erfasst sind, kommt außerdem der Angemessenheitsbeschluss zum EU-US Data Privacy Framework nach Beschluss (EU) 2023/1795 in Betracht. Amazon Web Services, Inc. ist von der Zertifizierung von Amazon.com, Inc. erfasst. Der jeweilige Anwendungsbereich wird geprüft; die Zertifizierung wird nicht pauschal auf sämtliche Beschäftigtendaten übertragen.
Die Vertragsgarantien findest du im AWS Datenschutzbereich. Eine Kopie der anwendbaren Garantien erhältst du auch auf Anfrage an kontakt@kidda.express. Dein eigener E-Mail-Anbieter bestimmt den weiteren Zustell- und Speicherweg der empfangenen Nachricht.
Mobile Mitteilungen über Google und Apple
Die mobilen Apps verwenden Firebase Cloud Messaging von Google LLC, 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, USA, für Android und den Apple Push Notification service von Apple Inc., One Apple Park Way, Cupertino, CA 95014, USA, für iPhone und iPad. Sie stellen die angeforderten Systemmitteilungen auf deinem Gerät zu. Die freiwillige Mitteilungsfreigabe kannst du in den Geräteeinstellungen ändern. Die übrige App bleibt ohne Push-Mitteilungen nutzbar.
Zur Zuordnung eines freigegebenen Geräts verarbeitet kidda die Zustellkennung, eine Installationskennung, den Geräte- beziehungsweise Modellnamen, App- und Betriebssystemversion, Sprache und den Mitteilungsstatus. Ein Gerätename kann einen persönlichen Namen enthalten. An den jeweiligen Zustelldienst gehen die erforderliche Zustellkennung, ein allgemeiner Mitteilungstitel beziehungsweise die Alarmart, Organisationsname, Verweiskennungen und Zähler. Persönliche Chattexte, Bilder, Dateien und Sprachaufnahmen werden in diesen Versandwegen nicht über den Push-Dienst geschickt. Die berechtigte App lädt die vollständigen Inhalte gesondert von den kidda-Servern. Je nach Geräteeinstellung kann der Organisationsname auf dem Sperrbildschirm erscheinen.
Für FCM gelten die Firebase-Nutzungsbedingungen mit den Google-API-Bedingungen und den Firebase-Datenverarbeitungsbedingungen. Google verarbeitet übermittelte personenbezogene Kundendaten danach im Auftrag. Davon unterscheidet Google eigene Firebase-Dienstdaten, etwa technische Angaben zur App und Nutzung des Dienstes sowie IP-Adressen. Diese verarbeitet Google auch für eigene Betriebs-, Sicherheits- und Verbesserungszwecke. Die optionale zusätzliche Nutzung für Nicht-Firebase-Produkte ist im kidda-Projekt ausgeschaltet; die notwendige eigene Dienstdatenverarbeitung von Google endet dadurch nicht. Einzelheiten: Firebase-Datenschutzinformationen.
Für APNs gelten die Apple-Entwicklerbedingungen, Anlage 1. Apple beschreibt dort auch eine Verwendung technischer und diagnostischer Angaben für eigene Betriebs- und Verbesserungszwecke. Für Apples eigene Verarbeitung gilt die Apple-Datenschutzerklärung. Sie benennt für Personen im Europäischen Wirtschaftsraum Apple Distribution International Limited in Irland als Verantwortlichen und beschreibt eine Verarbeitung auch durch Apple Inc. in den USA. Eine ausschließlich weisungsgebundene Verarbeitung sämtlicher Apple-Daten wird damit nicht zugesagt.
Für die mobilen Zustelldienste ist kein ausschließlicher Verarbeitungsort in Deutschland oder der EU vereinbart. Die Firebase-Datenverarbeitungsbedingungen regeln internationale Übermittlungen und die jeweils anwendbaren Transfermechanismen einschließlich Standardvertragsklauseln. Apple beschreibt Standardvertragsklauseln für die internationalen Übermittlungen der von seiner Datenschutzerklärung erfassten Daten. Die verlinkten Bedingungen enthalten die jeweiligen Garantien; Informationen und Kopien der anwendbaren Garantien kannst du auch über unseren Datenschutzkontakt anfragen. Die Verantwortung des Trägers für seine Organisationsdaten bleibt bestehen.
Weitere Zugriffe und Offenlegungen
Zugriff erhalten nur die für den jeweiligen Zweck berechtigten Personen. Daten des Trägers können nach seiner Weisung an seine berechtigten Beschäftigten, Sorgeberechtigten und ausdrücklich freigegebenen Empfänger bereitgestellt werden. Bei Exporten oder Kalenderabonnements bestimmt der berechtigte Empfänger die weitere Verwendung; die Zustimmung zu einer allgemeinen Datenschutzerklärung erlaubt keine beliebige Weitergabe.
Bei einer rechtlichen Pflicht oder zur Bearbeitung konkreter Ansprüche können erforderliche Daten an Behörden, Gerichte und steuerliche oder rechtliche Berater übermittelt werden. Eine Weitergabe zu Werbezwecken oder der Verkauf personenbezogener Daten findet nicht statt.
8 Benachrichtigungen und Betriebsübersichten
Die Anwendung stellt Hinweise über unsere eigenen Dienste bereit. Die Echtzeitübertragung hält berechtigte Ansichten aktuell; sie ist kein externer Analysedienst. E-Mail-Benachrichtigungen richten sich nach der erforderlichen Funktion und den verfügbaren Benachrichtigungseinstellungen. Bestimmte Sicherheits-, Vertrags- und Vorfallmitteilungen sind zur Durchführung und Absicherung des Betriebs notwendig.
Für die Betriebsübersicht werten wir vorhandene Organisations-, Vertrags- und technische Mengenangaben auf dem Server aus, beispielsweise die Zahl der Träger, Einrichtungen, gebuchten Größen und offenen Vorgänge. Wir erstellen dafür keine Werbeprofile und binden keine Besuchs- oder Nutzungstracker im Browser ein. Inhalte von Nachrichten, Diagnosen und individuelle pädagogische oder berufliche Leistungen werden nicht für eine eigene Produktstatistik ausgewertet.
Soweit dabei personenbezogene eigene Geschäftsdaten betroffen sind, beruht die Verarbeitung auf Art. 6 Abs. 1 Buchst. f DSGVO. Unser Interesse ist die Planung und Kontrolle eines verlässlichen Betriebs. Daten, die DS81 ausschließlich im Auftrag hält, dürfen nicht ohne passende Weisung oder andere rechtmäßige Grundlage für eigene Statistikzwecke verwendet werden. Dein Widerspruchsrecht aus Abschnitt 12 bleibt bestehen.
Mobile Zustellung und Gültigkeit
Bei Android wird die zusätzliche automatische FCM-Registrierung erst nach gültiger Anmeldung und bei erlaubten Mitteilungen aktiviert. Beim Abmelden wird der Zustellzugang am kidda-Server deaktiviert und die automatische FCM-Registrierung ausgeschaltet; dasselbe gilt für das Ausschalten, wenn die App einen Entzug der Mitteilungsfreigabe erkennt. Die eigene Installationskennung für die Anmeldung ist davon unabhängig. Eine Abmeldung löscht eine bereits bei Google angelegte Firebase-Installationskennung nicht automatisch. Für deren Entfernung bestehen gesonderte Anbieter-Löschverfahren; Google beschreibt hierfür eine technische Nachlaufzeit von bis zu 180 Tagen. Anfragen hierzu kannst du an unseren Datenschutzkontakt richten.
Unser Server gibt für die spätere Zustellung eine begrenzte Gültigkeit vor: 60 Sekunden für Notfallalarme, eine Stunde für stille Hinweise auf geänderte Funktionsfreigaben und einen Tag für gewöhnliche Mitteilungen. Die Dauer beginnt bei der jeweiligen Übergabe an den Zustelldienst. Sie ist keine Löschfrist für sämtliche Anbieterprotokolle, Gerätekennungen oder die fachlichen Nachrichten und Alarmnachweise auf dem kidda-Server. Bereits empfangene Systemmitteilungen richten sich außerdem nach den Anzeige- und Speichereinstellungen deines Geräts.
Die Zustellung setzt die von dir gewählte mobile Mitteilungsfunktion um. Für eigene Plattformzugänge und erforderliche technische Zustellzuordnungen gelten die in Abschnitt 3 beschriebenen Zwecke und Rechtsgrundlagen. Für fachliche Organisationsmitteilungen gelten die Rechtsgrundlagen des Trägers. Eine Mitteilungsfreigabe im Betriebssystem und die Kenntnisnahme dieser Erklärung ersetzen keine erforderliche gesonderte Einwilligung oder Rechtsgrundlage für andere Zwecke.
9 Cookies und Daten auf deinem Gerät
Anmeldung und geschützte Formulare verwenden notwendige Sitzungs- und Sicherheitscookies. Die Anwendung kann außerdem die von dir gewünschten Anzeige- und Bereichseinstellungen speichern. Eine kurzlebige Kennung des Browserfensters dient der richtigen Zuordnung von Echtzeitänderungen. Einzelheiten zu Namen, Zweck, Laufzeit und Löschung stehen im Cookie-Hinweis.
Wenn du das dauerhafte Merken eines ungesendeten Nachrichtenentwurfs auf deinem Gerät wählst, wird dessen Text im lokalen Browserspeicher gehalten. Er wird dadurch noch nicht als Nachricht an den Server übermittelt. Der Entwurf kann auf einem gemeinsam genutzten Gerät für andere Personen mit demselben Browserprofil erreichbar bleiben. Du kannst das Merken ablehnen beziehungsweise beenden und gespeicherte Entwürfe entfernen. Die eigentliche Nachrichtenfunktion bleibt verfügbar.
Für unbedingt erforderliche Speicherungen zur Bereitstellung einer ausdrücklich gewünschten Funktion gilt § 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG. Für darüber hinausgehende optionale Speicherungen holen wir vorab eine Einwilligung nach § 25 Abs. 1 TDDDG ein. Eine entsprechende Verarbeitung personenbezogener Daten beruht dann auf Art. 6 Abs. 1 Buchst. a DSGVO und kann für die Zukunft widerrufen werden. Es gibt keine Zustimmung zu Werbung oder Analyse durch das bloße Schließen eines Hinweises.
Heruntergeladene Exporte, PDFs und sonstige Dateien bleiben auf deinem Gerät, bis du oder die für das Gerät verantwortliche Stelle sie dort entfernt. Die Abmeldung löscht solche Dateien und andere lokale Browserdaten nicht automatisch.
Mobile App, Widget und Standorterinnerungen
Die mobile App kann berechtigte Inhalte und noch nicht übertragene Nachrichten auf dem Gerät zwischenspeichern. Der native Offline-Speicher ist lokal verschlüsselt. Ein freiwillig eingerichtetes Widget zeigt einen begrenzten Anwesenheitsstand außerhalb der geöffneten App. Seine Daten liegen in einem gemeinsamen, durch das Betriebssystem geschützten App-Bereich. Beachte deshalb auch Gerätesperre und Anzeigeeinstellungen.
Freiwillige Standorterinnerungen erkennen mit den von dir erteilten Gerätefreigaben eine Ankunft oder Abfahrt an der eingerichteten Kita. Die Standortauswertung und die Erinnerung erfolgen lokal auf deinem Gerät. Rohkoordinaten werden im geprüften Buchungsaufruf nicht an den kidda-Server übertragen. Eine Erinnerung bucht keine Anwesenheit automatisch; die Buchung bestätigst du selbst. Dann werden Einrichtung, Art des Arbeitsorts, Zeitpunkt und Buchungsstand sowie gegebenenfalls die Herkunft aus einer Standorterinnerung übermittelt. Der bestätigte Arbeitsort und Zeitpunkt enthalten damit einen Ortsbezug. Erinnerungen kannst du in der App und Standortfreigaben in den Geräteeinstellungen ändern. Die Rechtsgrundlagen für fachliche Zeit- und Anwesenheitsdaten bestimmt der Träger.
10 Speicherdauer eigener Daten
Wir speichern personenbezogene Daten nur für den jeweiligen Zweck und erforderliche gesetzliche Pflichten. Entfällt der Zweck und besteht kein anderer erforderlicher Aufbewahrungsgrund, werden die Daten gelöscht oder anonymisiert. Eine gesetzliche Pflicht für einzelne Belege rechtfertigt keine pauschale Aufbewahrung sämtlicher Konto- und Organisationsdaten.
- Konto: für die Dauer des benötigten Zugangs. Nach Deaktivierung ist die Kontolöschung regulär nach 30 Tagen vorgesehen, soweit keine laufende Mitgliedschaft oder gezielte rechtmäßige Aufbewahrung entgegensteht. Notwendige Zuordnungen in verbleibenden Organisationsunterlagen werden nach deren Zweck entfernt oder pseudonymisiert.
- Bestätigungs- und Zugangsvorgänge: Registrierungscodes gelten 30 Minuten, Passwort-Resetlinks 30 Minuten und E-Mail-Änderungscodes zehn Minuten. Abgelaufene Kontotokens und Anmeldeprüfungen werden regulär einen Tag nach Ablauf bereinigt. Einladungen werden 30 Tage nach Ablauf oder Widerruf bereinigt. Die Gültigkeit eines Links ist von der Aufbewahrung eines dazugehörigen erforderlichen Nachweises zu unterscheiden.
- Sitzungen: Die reguläre Webanmeldung endet nach zwei Stunden Inaktivität, spätestens nach zwölf Stunden. Abgelaufene Sitzungsdaten werden regulär einen Tag nach Ablauf bereinigt. Sicherheitsnachweise der Anwendung werden grundsätzlich nach 90 Tagen bereinigt.
- Kontakt und Support: abgeschlossene Vorgänge einschließlich ihres zugehörigen Verlaufs grundsätzlich sechs Monate nach Abschluss. Vertraglich oder gesetzlich benötigte Unterlagen werden getrennt aufbewahrt. Sprachnachrichten folgen der Höchstfrist von 30 Tagen aus Abschnitt 6.
- Vertragserklärungen und Annahmenachweise: grundsätzlich bis zum Ende des dritten Kalenderjahres nach Beendigung des betroffenen Vertrags oder der Demo. Ein konkret laufender Streit oder eine für bestimmte Unterlagen geltende gesetzliche Pflicht kann eine zweckgebundene längere Aufbewahrung erforderlich machen.
- Buchführung: Soweit die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen, werden Buchungsbelege einschließlich Rechnungen acht Jahre, Handels- und Geschäftsbriefe sechs Jahre und Bücher sowie Jahresabschlüsse zehn Jahre aufbewahrt. Maßgeblich sind insbesondere § 147 AO und gegebenenfalls § 257 HGB. Fristbeginn und mögliche gesetzliche Verlängerungen richten sich nach der jeweiligen Unterlage.
- Technische Protokolle: getrennte kidda-Zugriffs- und Anwendungsprotokolle 14 Tage. Besondere technische Diagnoseprotokolle sowie Fehlerdetails und Verlauf der Störungsdiagnose höchstens acht Wochen je Aufnahme; die automatische Aussonderung beginnt nach 55 Tagen mit täglicher Bereinigung. Zusammengefasste Vorfalldaten ohne diese Fehlerdetails grundsätzlich bis zwölf Monate nach Behebung. Allgemeine System- und Mail-Empfangsprotokolle grundsätzlich höchstens fünf Wochen, Protokolle der Mailzustellung höchstens sechs Tage. Ein gesondert erforderlicher Vorfallnachweis wird zweckgebunden, auf notwendige Angaben begrenzt und mit beschränktem Zugriff geführt.
- Versand und Hinweise: erfolgreich zugestellte Versandkopien grundsätzlich 30 Tage nach Zustellung, fehlgeschlagene Zustellungen 90 Tage; in der Anwendung bereitgestellte Benachrichtigungen 90 Tage. Gesetzlich notwendige Vertragsbestätigungen und Vorfallnachweise folgen ihren eigenen Zwecken.
- Betroffenenanfragen: erforderliche Nachweise über Eingang, Bearbeitung, Ergebnis und gegebenenfalls Weiterleitung grundsätzlich drei Jahre nach Abschluss. Dabei werden keine Ausweiskopien als allgemeiner Standardnachweis gespeichert.
Ein erforderlicher rechtlicher Aufbewahrungsvorbehalt muss auf den konkreten Zweck begrenzt und regelmäßig überprüft werden. Nach seinem Ende werden fällige Löschungen nachgeholt. Die Betriebsübersicht schafft keine eigene längere Aufbewahrungsfrist für ihre Ausgangsdaten.
11 Organisationsdaten und Sicherungen
Die Aufbewahrung fachlicher Daten erfolgt nach den rechtmäßigen Weisungen des Trägers. Die folgenden Standardwerte der Anwendung sind technische Einstellungen; sie begründen keine eigenständige gesetzliche Aufbewahrungspflicht. Der Träger muss sie für seinen Zweck prüfen und erforderliche Löschungen veranlassen. Innerhalb der angebotenen Einstellungen kann er insbesondere Kinder-, Anwesenheits- und Nachrichtenfristen anpassen.
- Kinder und zugehörige Abholberechtigungen: regulär sechs Monate nach Austritt; einstellbar zwischen einem und 24 Monaten. Elternzuordnungen werden mit der Löschung des letzten verknüpften Kindes beziehungsweise nach Ende einer anderweitig nicht mehr benötigten Zuordnung entfernt oder pseudonymisiert.
- Krankheitsbezogene Kinderabwesenheiten: spätestens zwölf Monate nach Ende der Abwesenheit oder mit einer früheren Löschung des Kindes.
- Anwesenheitsdaten: regulär 24 Monate; für bereits in abrechnungsrelevante Zeitnachweise übernommene Daten gelten die dafür bestimmten Fristen.
- Dienstplan, Zeitkonten und erforderliche Beschäftigungsnachweise: nach der vom Träger gewählten fachlichen Aufbewahrung, regulär sechs Jahre, gegebenenfalls zehn Jahre. Eine Diagnose, ein Gesundheitsanhang oder sachfremder Freitext darf nicht allein deswegen ebenso lange gehalten werden. Lohnexporte haben im Standard eine gesonderte zehnjährige technische Frist; ihre Erforderlichkeit ist vom Träger zu prüfen.
- Gesundheitsbezogene Anhänge zu Beschäftigtenmeldungen: 30 Tage nach Abschluss der Bearbeitung, ohne Bearbeitung regulär 30 Tage nach Ende der Abwesenheit; bei Rücknahme oder Storno wird die Entfernung unmittelbar veranlasst. Freitexte der Meldung und Bearbeitung werden regulär zwölf Monate nach Ende der Abwesenheit entfernt.
- Gewöhnliche Nachrichten: regulär 365 Tage; Aushänge regulär 730 Tage. Abweichende Gesprächsfristen und das bewusste Anheften können die automatische Bereinigung verändern. Auch angeheftete Inhalte müssen vom Träger auf ihre weitere Erforderlichkeit geprüft werden.
- Fachliche Änderungs-, Berechtigungs- und Zugriffsbelege: grundsätzlich drei Jahre; nur erforderliche Metadaten, keine allgemeine Erlaubnis zur gleich langen Speicherung aller zugrunde liegenden sensiblen Inhalte. Interne Alarme haben regulär eine fünfjährige technische Frist, deren Erforderlichkeit der Träger ebenfalls prüfen muss.
- Exportdateien: jeweils sieben Tage ab Fertigstellung bereitgestellt. Während der vertraglichen Lese- und Abrufphase können berechtigte Personen erneut Pakete anfordern, auch nach Ablauf eines früheren Pakets. Regulär sind fünf Anforderungen je Träger und Tag möglich; notwendige weitergehende Unterstützung bearbeiten wir über den Support. Die vertragliche Lese-, Export- oder Wechselphase wird dadurch nicht verkürzt.
Nach dem Ende der Demo oder des Nutzungsvertrags bleiben grundsätzlich 30 Tage zum Lesen und Exportieren durch berechtigte Trägerverantwortliche. Bei einem Anbieterwechsel gelten die dafür vereinbarten Übergangs- und Abrufphasen. Anschließend werden die operativen Organisationsdaten gelöscht. Eigene gesetzlich erforderliche Rechnungs- und Vertragsunterlagen werden getrennt behandelt.
Wir erstellen täglich verschlüsselte Sicherungen. Kopien auf dem Anwendungsserver werden höchstens 14 Tage, Kopien auf dem zweiten Server höchstens 35 Tage gehalten. Beide Server stehen in Falkenstein. Die altersabhängige Bereinigung erfolgt auch dann, wenn eine neue Sicherung fehlschlägt. Vor der erneuten gewöhnlichen Nutzung wiederhergestellter Daten werden bereits wirksame Löschungen und Zugriffsbeschränkungen erneut berücksichtigt. Sicherungen dienen nicht der gewöhnlichen Fortnutzung gelöschter Organisationen.
12 Deine Datenschutzrechte
Unter den jeweiligen gesetzlichen Voraussetzungen hast du Rechte auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung und Datenübertragbarkeit. Eine freiwillig erteilte Einwilligung kannst du jederzeit für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der Verarbeitung vor dem Widerruf bleibt unberührt. Gesetzlich notwendige beziehungsweise auf anderer rechtmäßiger Grundlage erforderliche Verarbeitungen enden nicht allein durch einen Einwilligungswiderruf.
Widerspruch: Gegen eine auf Art. 6 Abs. 1 Buchst. f DSGVO gestützte Verarbeitung kannst du aus Gründen, die sich aus deiner besonderen Situation ergeben, jederzeit Widerspruch einlegen. Wir prüfen dann, ob zwingende schutzwürdige Gründe oder die Geltendmachung, Ausübung beziehungsweise Verteidigung von Rechtsansprüchen die weitere Verarbeitung rechtfertigen. Für Direktwerbung gilt ein uneingeschränktes Widerspruchsrecht; kidda betreibt mit den hier beschriebenen Daten keine Direktwerbung.
Für eigene Verarbeitungen von DS81 genügt eine Nachricht an kontakt@kidda.express. Für Daten in der Verantwortung des Trägers kannst du dich an dessen Datenschutzkontakt wenden. Geht eine solche Anfrage bei uns ein, leiten wir sie nach erforderlicher Zuordnung an den Träger weiter und unterstützen ihn im Rahmen des Auftrags. Ein Export in der Anwendung unterstützt die Herausgabe deiner Daten, ersetzt aber nicht die Prüfung eines Auskunftsanspruchs.
Wir beantworten Anfragen grundsätzlich unverzüglich und spätestens innerhalb eines Monats. Ist eine Verlängerung wegen der Komplexität oder Anzahl der Anträge erforderlich, informieren wir innerhalb dieses Monats über Gründe und die gesetzlich zulässige Verlängerung. Bei begründeten Zweifeln an der Identität benötigen wir nur die zur Prüfung erforderlichen weiteren Angaben.
Du kannst dich bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde beschweren, insbesondere an deinem Aufenthaltsort, Arbeitsplatz oder am Ort des vermuteten Verstoßes. Für unseren Sitz ist erreichbar:
Der Hessische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit
Postfach 3163
65021 Wiesbaden
E-Mail: poststelle@datenschutz.hessen.de
Beschwerde beim HBDI
13 Automatisierte Entscheidungen
DS81 trifft mit den hier beschriebenen Daten keine ausschließlich automatisierten Entscheidungen über persönliche Eigenschaften mit rechtlicher oder vergleichbar erheblicher Wirkung im Sinne von Art. 22 DSGVO. Die Berechnung der gebuchten Organisationsgröße folgt den vereinbarten Mengenregeln. Planungs- und Vertretungsvorschläge werden durch berechtigte Personen geprüft; sie treffen keine eigenständige personalrechtliche oder pädagogische Entscheidung.
Stand: 21. Oktober 2026